Neben ökologischen Überlegungen (Abflussvermeidung, Grundwasseranreicherung) bestand bei o.g. Bauvorhaben im thüringischen Hohenleuben das Problem, dass zu vertretbaren Kosten keine geeignete
Vorflut erreichbar war. Die Baugrundverhältnisse waren jedoch für einfache Versickerungsverfahren ungeeignet (geringe Durchlässigkeit). Es galt, folgerichtig das Speichervolumen und zugleich die sickerwirksame Fläche zu
erhöhen. Dafür bot sich die Anordnung einer Mulden - Rigolen - Anlage an (Foto aus der Bauzeit siehe oben). Besonderheit: Das Fehlen eines “Notüberlaufs”aus den o.g. Gründen. Dennoch hat sich die Anlage in der Praxis
auch bei lang andauernden und heftigen Regenfällen bewährt. Zugleich findet eine Reinigung des zu versickernden Oberflächenwassers durch die Passage der belebten Bodenschicht statt.
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